Wie lassen sich KI Einträge im NIS2 Durchgang nachvollziehen?
Am Vermerk auf dem Bildschirm und im Aktivitätsprotokoll. Jeder Bildschirm, den ein Assistent geschrieben hat, trägt seinen Namen und den Tag. Im Protokoll steht jede seiner Änderungen unter dem Namen der Person, mit „über“ und dem Namen des Assistenten. So sieht die Geschäftsführung vor der Freigabe in 7.3, was von einem Assistenten kommt.
Woran erkennen Sie, was ein Assistent geschrieben hat?
Hat ein Assistent einen Bildschirm im Durchgang geschrieben, steht dort zum Beispiel „Am 16. Oktober 2026 vom Assistenten claude-code/2.1.287 eingetragen“.
Der Name ist der, den der Assistent bei der Anmeldung im Browser selbst angibt. Bei einem eingefügten Schlüssel ist es die Kennung, die sein Programm mitschickt.
Der Vermerk hält die Änderung dieses Tages fest und bleibt stehen, wenn eine Person den Bildschirm danach ändert. Schreibt später wieder ein Assistent dort, zeigt der Vermerk diesen. Ob nach dem Assistenten noch ein Mensch etwas geändert hat, sehen Sie im Aktivitätsprotokoll.
Was zeigt das Aktivitätsprotokoll?
Das Aktivitätsprotokoll zeigt Tag für Tag, wer wann was geändert hat. Eine Änderung über einen Assistenten steht unter dem Namen der Person, die ihn verbunden hat, darunter „über“ mit dem Namen des Assistenten und die Uhrzeit.
Hat ein Aufruf etwas gespeichert, steht dort außerdem „Punkt im Durchgang von einem Assistenten ausgefüllt“ mit der Nummer des Punktes. Auch was eine Änderung auslöst, steht dort mit dem Assistenten, etwa wenn ein Punkt von der Warteliste wieder aufgenommen wird.
Was Personen in den Einstellungen tun, steht ebenfalls im Protokoll, zum Beispiel „Schlüssel für Assistenten erzeugt“, „Assistent erlaubt“ oder „Alle Assistenten getrennt“.
Sehen können das Protokoll Admins und Personen mit der Zugriffsrolle Prüfer oder Rechtlicher Prüfer. Sie finden es in der linken Leiste unter Verwaltung.
Was speichert jede Zeile im Protokoll?
Hinter jedem Eintrag steht eine Zeile in der Datenbank. Kam die Änderung über einen Assistenten, beginnt ihr Feld für das Programm (der User Agent) mit „mcp:“ und dem Namen, den der Assistent bei der Anmeldung angegeben hat. Bei einem eingefügten Schlüssel ist es die Kennung seines Programms, gekürzt auf die ersten 100 lesbaren Zeichen, oder „key“, wenn es keine mitschickt.
Im Browser lässt sich diese Kennzeichnung nicht nachmachen. Schickt ein Browser selbst eine Kennung, die so beginnt, wird sie hinter einem Vermerk gespeichert. Als Änderung eines Assistenten gilt nur, was über einen Schlüssel oder eine Anmeldung eines Assistenten kam.
Nicht jede Zeile hat schon einen lesbaren Text: Manche nennen die Änderung noch mit ihrem technischen Namen, und einzelne Zeilen, die eine Änderung nur begleiten, stehen ohne „über“. Verlässlich sind der Name der Person, „über“ mit dem Assistenten bei dessen Änderungen und die Uhrzeit.
Lesen ändert nichts im Durchgang. Das Aktivitätsprotokoll vermerkt es stündlich mit MCP, das Serverprotokoll je Aufruf mit Werkzeug und Kennung der Person, beide nie den Inhalt. Auf eigenen Servern liegen sie bei Ihrer IT.
Was prüft die Geschäftsführung vor der Freigabe in 7.3?
Die Geschäftsführung billigt die Maßnahmen und überwacht ihre Umsetzung (Art. 20 Abs. 1 NIS 2). Vor der Freigabe in 7.3 hilft es ihr zu wissen, welche Angaben ein Assistent gemacht hat und wer den Punkt danach abgeschlossen hat.
Öffnen Sie die Punkte, die zur Freigabe anstehen, und lesen Sie die Bildschirme mit Vermerk zuerst. Fragen Sie bei Angaben nach, die nur jemand im Haus wissen kann, etwa beim Tag der letzten gelungenen Wiederherstellung in 4.4.
Ein Admin oder Prüfer kann Ihnen im Aktivitätsprotokoll zeigen, ob danach noch jemand etwas geändert hat und wer den Punkt abgeschlossen hat.
So zeigt der Durchgang, dass jede Änderung über einen Assistenten einer Person zugeordnet ist und dass Menschen abgeschlossen und freigegeben haben. Ob solche Unterlagen eine Prüfung bestehen, behandelt unser Artikel zu NIS 2 Unterlagen, die eine KI ausgefüllt hat.
Art. 20 Abs. 1 NIS 2
So geht das im Durchgang
In 7.3 kommt zusammen, was vorher eingetragen wurde, und dort entscheidet die Geschäftsführung.
Vor 7.3 liest eine Person in jedem Punkt die Bildschirme mit dem Vermerk eines Assistenten und korrigiert in der App, bevor sie den Punkt abschließt.
Im Aktivitätsprotokoll sehen Sie, welche Änderungen über einen Assistenten kamen und ob danach noch jemand etwas geändert hat.
7.3 Die Managementbewertung festhalten: Die Geschäftsführung sieht ihre Risiken und die offenen Punkte, bei denen festgehalten wird, wer sich bis wann kümmert, und gibt die Dokumente frei.
Bei jedem freigegebenen Dokument stehen danach Name und Datum, und im Protokoll steht die Freigabe unter dem Namen der Person aus der Geschäftsführung.
Häufige Fragen
Verschwindet der Vermerk, wenn wir die Angabe korrigieren?
Nein. Er hält fest, dass an diesem Tag ein Assistent hier geschrieben hat, und bleibt stehen. Ihre Korrektur steht im Aktivitätsprotokoll unter Ihrem Namen, ohne den Zusatz „über“.
Sieht man, was der Assistent gelesen hat?
Den Inhalt nicht. Das Aktivitätsprotokoll zeigt jede Änderung und stündlich, mit MCP markiert, dass ein Assistent las. Das Serverprotokoll hat je Aufruf eine Zeile, nie das Gelesene.
Wer steht hinter einer Änderung, die über einen KI Assistenten kam?
Die Person, deren Name im Aktivitätsprotokoll steht. Ein Assistent arbeitet immer als die Person, die ihn verbunden hat. In den Einstellungen sieht jede Person ihre Verbindungen mit dem Tag der Verbindung und der letzten Nutzung.
Können zwei Assistenten am selben Bildschirm schreiben?
Ja. Der Vermerk zeigt dann den Assistenten, der zuletzt dort geschrieben hat. Die früheren Änderungen bleiben im Aktivitätsprotokoll stehen.
Kann ein Assistent einen falschen Namen angeben?
Den Namen gibt der Assistent selbst an, und die Anmeldeseite sagt das auch so. Erlauben Sie deshalb nur eine Verbindung, die Sie gerade selbst gestartet haben. Welche Person ihn verbunden hat, steht in jedem Fall fest.
Weiterlesen
- Wer haftet für KI Einträge nach NIS2?Art. 20 NIS 2 legt Billigung und Aufsicht auf die Geschäftsführung, gleich wer tippt. Wessen Eintrag es im Durchgang ist und warum kein Assistent freigibt.
- Ist ein MCP Server sicher?Das hängt vom Server ab. Was der MCP Server des Durchgangs bei jedem Aufruf prüft, was ein Assistent dort nicht kann und was bei Ihnen bleibt.
Quellen
- Richtlinie (EU) 2022/2555 (NIS 2), Art. 20 Abs. 1, EUR-Lex
- open-isms, lib/mcp/fills.ts (der Vermerk auf dem Bildschirm), github.com/NISD2/open-isms
- open-isms, lib/mcp/agent.ts (die Kennzeichnung mcp: im Protokoll), github.com/NISD2/open-isms
- open-isms, components/audit/AuditLogTable.tsx (das Aktivitätsprotokoll), github.com/NISD2/open-isms
- open-isms, server/trpc/routers/audit.ts und lib/auth/roles.ts (wer das Protokoll sieht), github.com/NISD2/open-isms
- open-isms, lib/mcp/server.ts (die Zeile im Serverprotokoll), github.com/NISD2/open-isms
In der Praxis
Wo das im Durchgang vorkommt
Im Durchgang werden daraus Schritte, die Sie ausfüllen, mit dem Gesetz jeweils daneben erklärt. Öffnen Sie einen Schritt, um ihn ausgefüllt am Beispiel einer erfundenen Firma zu sehen.
Was der Durchgang kostet
4.800 € netto im Jahr, zzgl. USt.
30 Tage Geld zurückAuf Rechnung, 30 Tage Zahlungsziel. Kündigung in den ersten 30 Tagen, vor dem ersten Export oder der ersten Freigabe: Rechnung storniert oder Geld zurück.
Geführte NIS 2 Umsetzung, Schritt für Schritt
Verlauf der Änderungen und Freigaben, vorzeigbar beim BSI
Fristen und Erinnerungen je Anforderung
Sicherheitsfragebogen an Ihre Lieferanten
Export als PDF oder CSV, jederzeit
Sie sollen sich um NIS2 kümmern?
Am Ende haben Sie alles in einem Dokument: was getan ist, was noch offen ist, und die Freigabe Ihrer Geschäftsführung mit Namen und Datum. Die Texte schreibt die App.


